09.03.2016

Hope School ist eröffnet!

von
Jade and some of the kids in the buiding corner

In den letzten Monaten waren wir schwer beschäftigt in 7de Laan, besonders im Hope Community Centre. Am 1. Februar 2016 öffnete das Hope Early Childhood Development Centre (auch Hope School genannt) seine Türen für 9 Kinder aus der Community im Alter von 3 bis 5 Jahren. Schon im vorigen Jahr steckte unser Beratungsteam aus verschiedenen Erzieherinnen, Heilpädagogen und Therapeuten die Köpfe zusammen, um zu planen und die Registrierung unseres Kindergartens bei der Stadt in die Gänge zu leiten. Im Dezember und Januar wurden dann unsere drei Erzieherinnen Carmen, Lucinda und Jade eingestellt, jede von ihnen mit einem wunderbaren Zeugnis darüber, wie Gott sie zu uns geführt hat.

Unsere mobilen, abschliessbaren Bücherregale

Unsere mobilen, abschliessbaren Bücherregale

Kurze Zeit später ging es los mit dem Training über die Lehrmittel und die inhaltliche Planung des Jahres. Gleichzeitig wurde fleißig eingekauft – von Stühlchen bis zu Büchern und Spielzeug musste alles neu beschafft werden. Dadurch, dass das Hope Centre nachmittags für Computer Klassen und andere Aktivitäten genutzt wird, musste noch dazu alles so mobil gestaltet werden, dass man die verschiedenen Spiel- und Themenecken wieder abbauen kann. Kein leichtes Unterfangen, aber die Erzieherinnen und das Beratungsteam haben sich richtig ins Zeug gelegt und die Kinder konnten nur staunen, als sie zum ersten Mal ihren Kindergarten betraten. In den ersten Tagen versuchten sie ganz nervös mit jedem Spielzeug zu spielen, weil sie dachten, dass es bald nicht mehr da sei!

Jeden Tag beginnt der Morgen um 8 Uhr mit Frühstück, dann fängt um 8:30 Uhr der Kindergartenspaß Carmenandchildan. Zwischen dem ganzen Basteln, Lesen, Spielen und Singen gibt es einen gesunden Snack, bis dann wieder mit Mittagessen der Tag zum Ende kommt und die Kinder von ihren Eltern oder Großeltern um 13 Uhr abgeholt werden. Wir haben uns bewusst für eine Halbtagsbetreuung entschieden, um ein deutliches Signal zu setzen, dass Kinder ultimativ in eine liebevolle Familie gehören, die für ihre kostbarsten Schätze volle Verantwortung übernimmt.

Unseren ersten Elternsprechtag gab es nach einer Woche auch schon. Es ist uns wichtig, dass die Eltern in diese wichtige Entwicklungsstufe ihrer Kinder mit einbezogen werden, und von Anfang an verstehen, welche Standards, Erwartungen, aber auch unglaubliche Möglichkeiten ihren Kindern entgegengebracht werden. Wir möchten mit der ganzen Familie Beziehung und Vertrauen aufbauen, denn nur so kann das gesamte Umfeld dieser jungen Wonneproppen nachhaltig verändert werden. Dazu besucht ein Teil unseres Teams jede Woche eine der Familien unserer Kinder und verbringt intensiv Zeit zusammen, in der viel zugehört, beraten, ermutigt wird.

paintingsNach einigen Wochen hören wir gutes Feedback aus der Community. Die Eltern erfreuen sich über die Begeisterung ihrer Kids und was sie so an neuen Liedern, Bildern und Geschichten aus der Hope School mitbringen.

Es ist ein wirkliches Wunder für uns, dass in solch einer kurzen Zeit so eine große Vision Wirklichkeit werden konnte. Das geht nur durch die unzähligen Menschen und Organisationen, die selbstlos an unsere Seite treten und ihre Ressourcen investieren. Denn von den Eltern z.B. erwarten wir finanziell nur einen minimalen Obolus (R150 im Monat, ca. 8€), was für viele auch schon eine große Hürde ist. Wenn Sie Teil dieser wertvollen Gruppe an Menschen sein möchten, die die laufenden Kosten der Hope School ermöglichen, können Sie das hier tun. Im Namen der Kinder sagen wir jetzt schon „Baie Dankie“!


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