Projektbeschreibung

In Ergänzung zur Arbeit im Gefängnis und den unterschiedlichen benachteiligten Stadtteilen der Cape Flats planen wir, im Jahr 2015 einen Doppeldecker-Bus zu erwerben, umzubauen und als mobiles Jugend- und Gemeinschaftszentrum vornehmlich unter gefährdeten Jugendlichen und jungen Erwachsene schwerpunktmäßig aus der Cape Flats Region einzusetzen.

Unterschiedliche Gegenden in dieser großen Region sollen regelmäßig mehrmals wöchentlich angefahren werden. Zielgebiete sind zunächst Mitchells Plain (Tafelsig / Eastridge / Beacon Valley), Strandfontein (Township 7de Laan) sowie die Gang-Hochburgen Lavender Hill, Hanover Park und Manenberg. Zudem kann der Bus gelegentlich für Sonderveranstaltungen in anderen Gegenden Kapstadt’s genutzt werden.

Dien Menschen, die in den betroffenen Gegenden leben, haben allesamt mit großen Herausforderungen zu kämpfen, wie etwa Armut, Arbeitslosigkeit, frühe Schulabbrüche, fehlende Vaterfiguren und zerbrochene Familien, Teenage-Schwangerschaften, sexueller, körperlicher und emotionaler Missbrauch, Drogenmissbrauch, Gangmitgliedschaft und Bandenkriminalität,Prostitution und eine allgemeine Haltung der Hoffnungslosigkeit.

Wir glauben, dass allein Jesus hier Hoffnung, Heilung und tiefgreifende Veränderung und Erneuerung der Leben Einzelner sowie ganzer Gemeinschaften und Gegenden bringen kann.

Durch den Betrieb des Busses als mobiles Jugend- und Gemeinschaftszentrum schaffen wir einen sicheren und freien Raum für gefährdete und zerbrochene Menschen, wo sie in sicherer, angenehmer und vorurteilsfreier Umgebung gehört werden, Rat, Seelsorge und Unterstützung in ihren Nöten empfangen können und die Liebe, Heilung und Erneuerung Gottes erfahren können.

Dies geschieht durch Einzel- und Gruppenberatungen und Seelsorge sowie anzubietende christliche Programme, etwa im Bereich Drogenberatung, Programme über sexuelle Reinheit für junge Mädchen, Life Skills Training, sowie Hausaufgabenbetreuung, Bewerbungstraining, etc. Zudem kann der Bus auch allgemein als Jugendzentrum genutzt werden, als sicherer Ort, an dem die jungen Menschen sich trotz ihrer angespannten und gefährlichen Situation und Umgebung entspannen und Spass haben können.

Durch den Betrieb des Busses ist sicher gestellt, dass die Zielgruppe, die durch die anderen Dienste, wie etwa den Gefängnisdienst, die Arbeit auf der Straße unter obdachlosen jungen Menschen etc., erreicht wird und die weit über die Cape Flats verstreut lebt, weiter und effektiv erreicht und gefördert werden kann, ohne dabei auf kostspielige Räumlichkeiten angewiesen zu sein, die an einigen Orten teils gar nicht vorhanden sind oder eine räumliche Beschränkung auf wenige Gegenden bewirken würden.

Zudem wird durch das außergewöhnliche und zeitgemäße Äußere des Busses das bei der Zielgruppe teils negativ belastete Label “Kirche” vermieden, was ansonsten viele abschrecken und zu Vorurteilen führen würde. Die Arbeit soll mit überkonfessionellen Teams und in Kooperation mit lokalen Kirchengemeinden durchgeführt werden, an die die Menschen so langsam herangeführt und dort weiter betreut werden können.

Wir erwarten nicht, dass diese gefährdeten und zerbrochenen Menschen zu uns kommen, sondern wir kommen zu ihnen und treffen sie dort, wo sie gerade im Leben stehen.

Geplanter Umbau:
Im Innenraum der unteren Ebene wird eine geräumige Sitzecke mit Sofas nebst Soundsystem und Kaffee- / Saftbar incl. Kaffeemaschine / Heißwasserurne und Kühlschrank, geschaffen. Ebenfalls soll in diesem Bereich ein Internet-Hotspot für ausgesuchte Seiten eingerichtet und 3 – 5 Computer installiert werden. Die Sitzecke kann für Einzel- oder Gruppenprogramme mit Jugendlichen genutzt werden. Für schriftliche Übungen oder eine Hausaufgabenbetreuung für Kinder sollen kleine faltbare Tische installiert werden.
Der Bus soll über einen Projektor mit Leinwand verfügen, der sowohl im Bus, als auch ggf. über eine größere Projektionsfläche vom Oberdeck des Busses aus nach außen hin Filme gezeigt werden können und benötigt einen Generator für das Soundsystem, Kühlschrank und Kaffeemaschine / Heißwasserurne.
Das Oberdeck sollte im überdachten Teil eine weitere Sitzecke aufweisen, welche ebenfalls für Beratung, Seelsorge und Gruppenveranstaltung genutzt werden kann. Zur Wahrung der Privatsphäre erforderliche Trennwände / -türen werden aus Sicherheits- / Schutzgesichtspunkten aus Plexiglas bzw. einsehbar sein.
Im nicht überdachten Teil des Oberdecks sollen ebenfalls einige klappbare Sitzgelegenheiten installiert werden, wobei ausreichend Freiraum verbleiben soll, um diesen Bereich als Bühne bei Open-Air-Veranstaltungen nutzen zu können oder einen kleineren Poolbillardtisch für die Jugend aufzustellen.
Äußerlich wird der Bus ausgesuchte Graffitis aufweisen und die Gelegenheit bieten, ein Vorzelt / Pavillion aufzubauen.

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